Antioxidantien

slide

Antioxidantien

A wie Antioxidantien, F wie Freie Radikalen. Oder wenn unser Körper Räuber und Polizisten spielt.

Alle sprechen immer von Antioxidantien und warnen vor freien Radikalen. Doch was sind diese Dinger überhaupt und wieso sollten wir uns für sie interessieren? Kurz gesagt sind die freien Radikalen die Räuber und die Antioxidantien die Polizisten.

Freie Radikalen, Diebe und Zerstörer
Freie Radikale sind sauerstoffhaltige Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Sie klauen anderen Molekülen ein Elektron, um wieder stabil zu werden. Das bestohlene Molekül wird seinerseits zu einem freien Radikal – so entsteht eine verhängnisvolle Kettenreaktion, die massive Schäden im Körper verursachen kann: Zelltod, DNA-Schäden, weniger Eiweissbildung, Zerstörung von Rezeptoren (zum Beispiel die Rezeptoren für Insulin).

Wir Menschen haben ungefähr 100 Billionen Körperzellen und laut dem „Zentrum für Gesundheit“ werden diese täglich von mehreren Tausend freien Radikalen attackiert.  Diese kommen von aussen, entstehen aber auch durch Rauchen, Alkoholkonsum, schlechte Ernährung und Stress im Körper.

Antioxidantien, Helden und Retter
Hier kommen die heldenhaften Antioxidantien ins Spiel. Sie geben freiwillig Elektronen ab und schützen so die gesunden Zellen. Antioxidantien können zusätzlich selber nie zu einem freien Radikal werden und beenden dadurch die Kettenreaktion von Zerstörung im Körper.

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und Pflanzenstoffe sind allesamt Antioxidantien. Ihr findet sie in Gemüse, Kräuter, Früchte, Beeren, Sprossen, Wildpflanzen und naturbelassenen Ölen und Fetten. Das heisst, wer sich von frisch zubereiteten, möglichst naturbelassenen Lebensmitteln ernährt, füllt seine Speicher täglich mit Antioxidantien auf und schützt dadurch seinen Körper.

Mehr dazu hier: